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Schokoladensoufflé Rezept

Einfaches Schokoladensoufflé »Soufflé au chocolat« aus dem Vorrat

Heute gibt es von mir ein einfaches Schokoladensoufflé Rezept. Wetten, dass ihr alle Zutaten für ein Soufflé au chocolat zu Hause habt? Deshalb backe ich es auch gerne für plötzlichen Besuch. Eier, Zucker, Milch, Mehl, Butter und Kakaopulver habe ich immer in der Küche.
Das klassische Soufflé ist ein wenig aus der Mode gekommen. Neben den ganzen Fondants und Moelleux mit flüssigem Kern, ist es leider in den letzten Jahren untergegangen. Auch von vielen Speisekarten ist das Soufflé verschwunden. Zu Unrecht wie ich finde. Denn dieses zarte und fluffige Wölkchen, verdient es ganz bestimmt mal wieder serviert zu werden. Außen ist es leicht knusprig und von oben nach unten wird es immer weicher und puddingartiger. Der Rand besteht aus leicht karamellisierten Zuckerkristallen, an denen es sich im Backofen langsam nach oben gearbeitet hat. Welch ein Schauspiel dabei zuzuschauen.

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Tarte au sucré Französischer Zuckerkuchen Rezept

Französischer Zuckerkuchen »Tarte au sucre«

Der französische Zuckerkuchen »Tarte au sucre« ist eine Spezialität aus dem Norden Frankreichs und Belgien. Ganz traditionell besteht die Tarte au sucre aus einem supergeschmeidigen Briocheteig mit einer knusprigen Schicht aus Zucker, etwas Sahne und viel Butter. Also eine sehr reichhaltige Angelegenheit, die dem etwas raueren Klima im Nord-Pas-de Calais, im Picardie, der Champagne und im gesamten Gebiet der Ardennen geschuldet ist. Keine Feierlichkeit darf im Norden ohne den französischer Zuckerkuchen begangen werden.

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Tarte à la rhubarbe meringuée Rhabarbertarte Rezept

Französische Rhabarbertarte mit Baiser »Tarte à la rhubarbe meringuée«

Feiner süß-säuerlicher Himbeerrhabarber macht dieses französische Rhabarbertarte Rezept zu einem Gedicht. Roter Rhabarber eingebettet zwischen einer feinen Mandelcreme und italienischer Meringue mit eingestrudelter Rhabarberkonfitüre. Geht bei eine Rhabarbertarte mit Baiser noch mehr »miam-miam«? Wohl kaum!
Zum Glück geht die Rhabarbersaison noch bis zum 24. Juni. Je nachdem wo ihr lebt, ist euer Rhabarber vielleicht noch gar nicht so weit, oder ihr steckt gerade mittendrin in der Rhabarberernte. Für mich könnte Rahbarber das ganze Jahr Saison haben. Gerade weil es ihn aber, egal ob importiert oder heimischen, nicht das ganze Jahr gibt, ist die Vorfreude riesengroß.

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Pain Paysan Rezept

Französisches Bauernbrot »Pain paysan«

Dieses Pain paysan oder auch französisches Bauernbrot backe ich ständig und es gehört morgens einfach zu meinem Petit déjeuner dazu. Mit Butter und Konfitüre bestrichen, ist es mein schnelles Frühstück unter der Woche. Einen schönen Café au lait dazu und der Tag kann beginnen. Es ist einfach herzustellen und braucht – wie ich finde – keine speziellen Vorkenntnisse. Eine Mischung aus Weizenmehl, aromatisch-kräftigem Roggenmehl und Pâte fermentée, geben diesen kleinen Bauernbroten ihren wunderbaren Geschmack. Die typisch weiche, feinporige Krume und die knusprige Kruste des Pain paysan eignen sich perfekt, um kleine Sandwiches oder belegte Brote, für die Pause déjeuner oder für eine kleine Zwischenmahlzeit vorzubereiten. Aber natürlich auch für den deutschen Abendbrot-Tisch.

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Erdbeer-Rhabarber-Granité »Granité fraise-rhubarbe«

Direkt aus dem Eis erfrischt dieses Erdbeer-Rhabarber-Granité mit einem Schuss Aperol und selbst gemachtem Rhabarbersaft. Als Dessert ist dieses körnige Wassereis im Frühling oder Sommer immer eine schöne Erfrischung, aber auch als Zwischengang, serviere ich es gerne. Am liebsten nasche ich es aber einfach nur so oder mit meinen Freundinnen auf dem Balkon. Dabei kühle unser Köpfe vom vielen Schwatzen schön ab und und wir gehen noch, für das eine oder ander unterhaltsame Stündchen, in die Verlängerung.

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Petits puits d'amour Rezept

»Petits puits d’amour« Kleine Liebesbrunnen & Spaziergang Les Misérables

Vincent la Chapelle, ein großer Koch seiner Zeit, kreierte das Puits d’amour Rezept. Zum ersten Mal, wurde es 1735 in seinem Kochbuch „Le Cuisinier Modern“ veröffentlicht. Der Meisterkoch la Chapelle, war auch am Hof Ludwig XV (1710 – 1774) für dessen Mätresse Madame de Pompadour (1721 – 1764) tätig. Sie selbst war auch eine hervorragende Köchin und verzauberte, unter anderem mit ihrer Consommé à la Pompadour, den König und seine Gäste. Ludwig XV und Madame de Pompadour waren hingerissen von den Puits d’amour des Vincent la Chapelle und sicherlich auch von der erotischen Zweideutigkeit.

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