Alle Artikel mit dem Schlagwort: Französische Pâtisserie

Financiers à la pistache Pistazien-Financiers Rezept Patisserie

Pistazien-Financiers »Financiers à la pistache«

Es soll Pistazien-Finanziers geben, in denen nur homöopathische Dosen von Pistazien enthalten sind. Ja ja, soll es geben. Hier natürlich nicht – warum auch – macht doch keinen Spaß. Financiers gehören wirklich zu den Klassikern der französischen Pâtisserie. Man kann sie schnell und einfach zubereiten. Aber auch unendlich variieren. Nur eine kleine Sache geht überhaupt nicht mit Financiers und zwar das Kalorienzählen. Komplett sinnlos, denn diese kleinen Häppchen sind nicht ohne. Süß, buttrig, nussig und von alldem nicht zu wenig. Die Pistazien-Financiers haben es besonders in sich, denn bei ihnen wird noch ordentlich Pistazienpaste zugegeben. Was es nicht gerade leichter macht, es nur bei einem Financier zu belassen. Spätestens bei der zweiten Tasse Tee wird man schwach werden und vergessen haben, wieviel man sich gerade noch zusammengerechnet hat und in wieviel Wochen Sommeranfang ist.

Bouquet de roses Tarte aux pommes Apfelrosen-Tarte Rezept französischer Apfelkuchen

Apfelrosen-Tarte »Tarte aux pommes – Bouquet de roses«

Bevor sich alle auf die viel zu früh angebotenen Erdbeeren stürzen, bremse ich euch mit einer Apfelrosen-Tarte aus. Welche den romantischen Namen „Bouquet de roses“ trägt. Sie passt besser in den Winter und ist mindestens eine so schöne Augenweide, wie es die saftigste rote Erdbeertarte nur sein könnte. Zugegeben, mir fällt es auch schwer noch etwas standzuhalten und auch meine Augen werden magisch zu den in der Auslage einiger Supermärkte angebotenen Beeren gelenkt. Deshalb habe ich überlegt, was eine gute Alternative sein könnte, um gleichzeitig Frühlingsgefühle zu wecken und noch ein bisschen die Standhaftigkeit zu unterstützen, um diesem Angebot zu widerstehen. Eingefallen ist mir sofort diese wunderhübsche Apfelrosen-Tarte aus roten knackigen Äpfeln, die als Lageräpfel, auch jetzt noch in guter Qualität zu haben sind. Bevor ich aber hier weiter so oberlehrerhaft daherkomme, zurück zur Apfelrosen-Tarte.

Warme Schokoladentarte Rezept Tarte tiède au chocolat noir französische

Warme Schokoladentarte »Tarte tiède au chocolat noir«

eute gibt es warme Schokoladentarte. Punkt. Eigentlich kann ich hier aufhören weiterzuschreiben. Es ist alles gesagt. Warm, Schokolade und Tarte – in meiner Vorstellung drei Worte die unbedingt zusammengehören und sofort für ein wohliges Gefühl im Seelchen, aber auch auf der Zunge und im Bauch sorgen. Lächeln könnte man noch hinzufügen, denn jeder der sich ein Stückchen der warmen Tarte au chocolat in den Mund schiebt, fängt unweigerlich an zu lächeln. Lächelnde warme Schokoladentarte oder warme Schokoladentarte die ein Lächeln in das Gesicht zaubert. Hört sich ein wenig nach China-Imbiss an, aber ich liebe diese Vorliebe der Chinesen, Gerichte mit blumig klingenden Namen zu beschreiben. Aber nicht nur die Namen oder Beschreibungen von Gerichten regen unseren Appetit an, sondern auch das Wetter und die Jahreszeit haben Einfluss auf unseren Jieper auf bestimmte Lebensmittel oder Gerichte. Wenn es stürmt und schneit oder klirrend kalt ist, fällt es den meisten schwer ein Tässchen heiße Schokolade abzulehnen und eine warme Schokoladentarte ist die exquisite Schwester des flüssigen Glücks. Und wenn ich so zum Fenster rausschaue, dann ist jetzt …

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Dreikönigskuchen
Gâteau des rois

Der Dreikönigskuchen ist, neben der Galette des rois, eines der traditionellen Festtags-Gebäcke. Kein Dreikönigstag „Heilige Drei Könige“ am 6. Januar ohne sie. Je nach Region sind sie unterschiedlich beliebt und je nach Geschmack oder überliefertem Rezept variieren sie etwas. Während die Galette des rois eher schlicht erscheint, wird der Gâteau des rois oder Couronne des rois oft üppig mit Früchten, Nüssen und Zucker ausgarniert. Aber eines ist bei allen gleich, die kleine Fève (Bohne bzw. Figur), die miteingebacken wird. Wer sie in seinem Kuchenstück findet, ist König für einen Tag. Im Rezept für Galette des rois habe ich schon etwas darüber geschrieben.

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Diamants à la vanille oder wie es euch gefällt
Französische Heidesand

Das Rezept für Diamants à la vanille oder wie es euch gefällt … habe ich vor vielen Jahren gelernt und ich mag sie auch heute noch sehr gerne. Das Rezept eignet sich prima dafür, möglichst viel Geschmacksvarianten zu produzieren und dem Klassiker etwas Extravaganz einzuhauchen. Pistazie, Cranberry & Orange, Ingwer, Zimt, Schokolade, Kaffee & Walnüssen, Macadamia & Vanille usw. Es gibt unendliche Möglichkeiten diesem mürben und buttrigem Gebäck eine persönliche Note zugeben. Ich darf nicht vergessen sie mal mit Tonka-Bohne zu testen.

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Französische Spekulatius-Sterne »Étoiles Spéculoos«

Wegen den warmen Gewürzen und dem malzigen Muscovado-Zucker, passen diese Spekulatius Sterne einfach perfekt in die vorweihnachtliche Zeit. Bei Tee, Kaffee oder Glühwein und Kerzenschein, träumen sich viele gerne in nostalgische Zeiten zurück. Deshalb habe ich euch ein Rezept für Spekulatius Sterne im Vintage-Charme mitgebracht. Buchweizenmehl, Muscovadozucker, Spekulatius-Gewürze und eine wie Raureif anmutende Oberfläche, erinnern sofort an alt vergangene Tage. Das Rezept ist ganz einfach, aber durch die besonderen Zutaten, die eher selten in Spekulatius-Teigen zu finden sind, ist es fast schon wieder ein wenig besonders. Außerdem, haben sie einen tollen Sound beim Abbeißen und Zerkauen. Ich liebe es, wenn es erst knackt und dann noch durch den Zucker ganz sanft knirscht. Herrlich!