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»Diamants à la vanille« oder wie es euch gefällt – Französische Heidesand Plätzchen

Das Rezept für Diamants à la vanille oder wie es euch gefällt … habe ich vor vielen Jahren gelernt und ich mag sie auch heute noch sehr gerne. Das Rezept eignet sich prima dafür, möglichst viel Geschmacksvarianten zu produzieren und dem Klassiker etwas Extravaganz einzuhauchen. Pistazie, Cranberry & Orange, Ingwer, Zimt, Schokolade, Kaffee & Walnüssen, Macadamia & Vanille usw. Es gibt unendliche Möglichkeiten diesem mürben und buttrigem Gebäck eine persönliche Note zugeben. Ich darf nicht vergessen sie mal mit Tonka-Bohne zu testen. In einem „Backgang“ lassen sich mit diesem Rezept zwei verschiedene Sorten produzieren. Meist verdopple ich die Mengen für den Basis-Teig und backe gleich 4 verschiedene Geschmacksrichtungen. Denn wenn ich schon dabei bin, dann kann ich so ganz schnell gemischte „Diamants-Tütchen“ – wie sie in den Pâtisserien angeboten werden – produzieren und vorweihnachtlichen Besuchern, etwas Wegzehrung mitgeben.

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Französische Spekulatius-Sterne »Étoiles Spéculoos«

Wegen den warmen Gewürzen und dem malzigen Muscovado-Zucker, passen diese Spekulatius Sterne einfach perfekt in die vorweihnachtliche Zeit. Bei Tee, Kaffee oder Glühwein und Kerzenschein, träumen sich viele gerne in nostalgische Zeiten zurück. Deshalb habe ich euch ein Rezept für Spekulatius Sterne im Vintage-Charme mitgebracht. Buchweizenmehl, Muscovadozucker, Spekulatius-Gewürze und eine wie Raureif anmutende Oberfläche, erinnern sofort an alt vergangene Tage. Das Rezept ist ganz einfach, aber durch die besonderen Zutaten, die eher selten in Spekulatius-Teigen zu finden sind, ist es fast schon wieder ein wenig besonders. Außerdem, haben sie einen tollen Sound beim Abbeißen und Zerkauen. Ich liebe es, wenn es erst knackt und dann noch durch den Zucker ganz sanft knirscht. Herrlich!

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Vanille-Paste selber machen »Pâte de vanille«

So einfach und doch so gut ist mein Rezept für Vanille-Paste ohne Alkohol und heute teile ich mit euch, wie man dieses Zutat selber machen kann. Nie wieder werdet ich euch fragen: „Wo kann ich Vanille-Paste kaufen oder bestellen?“. Versprochen!Vanille hat das ganze Jahr Hochkonjunktur, egal ob Schote, Vanille-Paste, Extrakt oder Vanillezucker, jeder hat bestimmt Vanille in irgendeiner Form zu Hause. Besonders wer sich den süßen Dingen verschrieben hat, so wie ich und ihr auch, ist sicherlich ein „Heavy-User“ wenn es um die Vanille geht. Keine Ahnung welche Mengen ich verbrauche, aber es sind privat bestimmt 5 – 6 Schoten im Monat. Hört sich nicht viel an, aber aufs Jahr gerechnet, kommt doch ganz schön was zusammen, je nach Sorte, Herkunft und Qualität. Deshalb dachte ich, um den Vanille-Junkies unter euch ein wenig Erleichterung zu verschaffen, verrate ich heute mal einen kleinen Spar-Trick.

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Selbstgebutterte Vanille-Butter
»Beurre à la vanille de Madagascar«

Beurre parfumé ist seit ein paar Jahren in Paris und ganz Frankreich ziemlich beliebt. Besonders angesagt ist die Butter von Jean-Yves Bordier aus Saint Malo. In Paris wird sie auf Märkten, aber auch von vielen Feinkost-Hotspots der Stadt, wie der Grand Épicerie, angeboten. Für 125 g dieser köstlichen Butter muss man rund 5,00 Euro ausgeben. Keine schlechte Investition, denn sie schmeckt einfach himmlisch. In den letzten Wochen haben auch ein paar Patissiers in Paris eine selbstgebutterte Vanille-Butter in ihr Angebot genommen. Bei Acide, Kevin Lacote oder bei Yann Menguy gibt es sie schon und ich bin gespannt, wann die ganze Stadt vom Vanille-Butter-Virus angesteckt ist.

Crème d'amande Rezept französische Mandelcreme

»Crème d’amande« Französische Mandelcreme Grundrezept

Die Crème d’amande gehört ganz bestimmt zu DEN Basis-Rezepten der französischen Patisserie und ist unverzichtbar für viele traditionelle Köstlichkeiten, aber auch für moderne und kreative Rezepte unverzichtbar. Außerdem ist sie fester Bestandteil der Crème frangipane und schon alleine wegen ihr, muss man dieses Rezept im Schlaf aufsagen können. Was die meisten Franzosen auch können und wenn nicht, gibt es unglaublich sinnvolle Fertigmischungen in der Backabteilung der Supermärkte zu kaufen. Warum ich mir da ein wenig Augenzwinkern nicht verkneifen kann, klärt sich gleich auf.

Pâte sablée Rezept Grundrezept Sandteig Mürbeteig Tarte Tartering

Pâte sablée
Grundrezept für süßen Mürbeteig/Sandteig

Der Pâte Sablée ist einer meiner liebsten französischen Teige. Schön mürbe (sandig) und süß-schmelzend, ist er die perfekte Basis für fast jede süße Tarte, Tartelettes und Plätzchen bzw. süße Petit fours secs. Besonders eignet er sich für Füllungen mit Früchten und ermöglicht geschmacklich auch noch ein paar Anpassungen, je nach Rezept und verwendeter Frucht. Außerdem möchte ich besonders Anfängern diesen Teig ans Herz legen, da auch die Verarbeitbarkeit relativ einfach ist und er sich, wenn man ihn einmal beherrscht, vielfältig einsetzten und abwandeln lässt. Zum Beispiel als Plätzchenteig und mit Vanille oder Kakao aromatisiert, bildet er die Basis, für viele Rezepte der Patisserie.

Bombe glacée au chocolat noir Schokoladen-Eisbombe Rezept Schokoladeneis

Dunkle Schokoladen-Eisbombe »Bombe glacée au chocolat noir«

Wer Mousse au chocolat mag, wird diese dunkle Schokoladen-Eisbombe lieben. Eigentlich nur ein Bömbchen von 7 – 8 cm Durchmesser, aber das perfekte Dessert für den Sommer, wenn es mal nicht fruchtig und leicht sein darf, sondern sahnig, schaumig und schokoladig. Dieser Klassiker ist fast gänzlich von den Speisekarten verschwunden, wahrscheinlich haftet der Eisbombe so ein wenig verstaubtes Traumschiff-Flair an. Fehlen nur noch die Wunderkerzen und das Kapitänsdinner. Aber ich habe nichts gegen Wunderkerzen, Schokoladenmousse und gegen Kapitäne schon eh nicht. Deshalb präsentiere ich euch heute die schokoladige, vielseitige, einfache und schnelle Dessert-Allzweckwaffe für jede Jahreszeit. Gut, wenn jemand keine Schokolade mag, wärt ihr mit diesem Dessert natürlich angeschmiert bei euren Gästen. Aber dies kommt wohl nicht zu oft vor – hoffe ich.