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Crème de caramel
au beurre salé

Crème de caramel au beurre salé Rezept

Crème de caramel au beurre salé ist so schnell und einfach herzustellen, dass es sich lohnt, es einmal selbst zu versuchen.
Diese typisch bretonische Spezialität, kennt in Frankreich wirklich jeder. Crème de Salidou von La Maison d’Amorine, ist wohl neben Nutella, einer der bekanntesten Brotaufstriche pâte à tartiner in Frankreich und fast überall zu bekommen.
Karamell mit Sahne und feiner Salzbutter aus Isigny, wird zu einer streichfähigen Creme gekocht. Sie schmeckt wunderbar aufs Brot oder Croissant. Aber auch als Füllung für Macarons, zum Aromatisieren von Milchkaffee, in cremiges Vanilleeis gerührt, als Backzutat oder Dessertsauce, es gibt unendliche Möglichkeiten. Psst, ich verrate es auch nicht weiter, wenn ihr sie einfach nur mit einem Löffel bewaffnet, direkt aus dem Glas in den Mund befördert.
Denkt also daran, gleich ein wenig mehr von der crème de caramel au beurre salé zu kochen und macht Freunden, Familie und Arbeitskollegen eine kleine Freude, indem ihr ihnen crème de caramel au beurre salè als Geschenk, aus eurer Küche überreicht. Niemand wird euch und dieser Köstlichkeit widerstehen können.

Die einzige kleine Hürde, die ihr nehmen müsst, um immer wieder eine gleichbleibende Konsistenz zu erreichen, ist das Zuckerthermometer (digital bis mind. 200°C). Die Anschaffung ist mit ca. EUR 10,00 für ein Einsteigermodell nicht sehr hoch, aber von unschätzbarem Wert. Denn bei meinen Rezepten, dreht es sich häufig um die richtige Temperatur. Egal ob es um Schokolade, Zuckersirup, Cremes oder Karamell geht, mit einem Zuckerthermometer erreicht ihr immer ein perfektes Ergebnis.
Oh je, ich fang schon wieder an zu predigen. Aber ich höre solange nicht auf, bis Deutschlands Hobbybäcker alle ein Zuckerthermometer zu Hause haben. Für heute ist allerdings Schluss 😉

Crème de caramel au beurre salé

Zutaten für 2 Gläser à 200 ml.

200 g Zucker
100 g Sahne
150 g Butter gesalzen (beurre demi sel) oder zur ungesalzenen Butter 2-3 g Meersalz oder Fleur de Sel geben

Zubereitung

Schritt 1
Den Zucker mit 50 g Wasser in einen kleinen Stieltopf (14-16 cm) geben und 5 Minuten beiseite stellen.
Ofen auf 160°C heizen und eure sauberen Gläser darin 10 Minuten sterilisieren. Die kalte Butter in Würfe schneiden.

Schritt 2
Zucker-Wasser-Mischung auf mittlerer Flamme zum braunen Karamell kochen. Nicht viel im Topf rühren, leichtes Schwenken genügt. Kurz bevor ihr denkt, dass das Karamell die perfekte Farbe hat, löscht ihr es mit der Sahne ab. Wer keine Salzbutter verwendet, gibt jetzt auch das Salz mit hinein. Vorsicht, es schäumt ganz schön. Jetzt darf mit einem hitzebeständigem Spatel oder Holzlöffel alles verrührt werden.

Schritt 3
Dies ist der wichtigste Schritt, um die perfekte Konsistenz zu erhalten. Mit einem Zuckerthermometer kontrolliert ihr die Temperatur. Hat sie 108°C erreicht, nehmt ihr den Topf vom Herd und gebt die gewürfelte Butter hinzu. Mit einem Pürierstab die Creme aufemulgieren, bis alles gut verbunden ist. Die crème de caramel au beurre salé in die vorbereiteten Gläser füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Wer es gerne mag, kann anstatt dem Salz oder der Salzbutter, auch fleur de sel in die crème de caramel au beurre salé geben. Dann aber erst nach dem Aufemulgieren unterrühren. Damit die kleinen Salzkristalle möglichst lange erhalten bleiben.

Eure
La Pâticesse

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14 Kommentare

  1. Nach einem Karamellkampf kam die Crème am Ende doch noch raus. Absolut lecker, und eigentlich nur gesunde Zutaten!

    (Am Rand hat da irgendjemand schon was rausgelöffelt. Ähem.)

  2. Inimaus sagt

    Suuuper Rezept, es ging recht schnell und vom leckeren Ergebnis waren alle begeistert.
    Meine Frage: Wie lange kann die Crème in Schraubgläsern im Kühlschrank aufbewahrt werden?
    Inimaus

    • La Pâticesse sagt

      Freut mich wenn alle begeistert waren und die Crème kann mindestens 4-6 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Aber so lange hat das noch niemand geschafft 😉
      Viele Grüße
      Claudia

  3. Kerstin sagt

    Halloooo….
    oh wia, auch für mich war es ganz neu aber ich habe es geschafft….sie steht im Kühlschrank 🙂 Ich hatte etwas an due Seite gestellt und probiert.Ich glaube ich habe aber etwas falsch gemacht.Meine schmeckt gaaanz leicht als wäre sie angebrannt.Ich kann das leider nicht beschreiben. Was könnte ich falsch gemacht haben oder ist das normal? Ganz liebe Grüße und viiiiiielen Dank für das Rezept….

    Liebe Grüße Kerstin

    • La Pâticesse sagt

      Hallo Kerstin,
      wie schön, dass du dich an die Crème gewagt hast. Je dunkler du den Karamell kochst, um so intensiver, danach bitterer und schließlich verbrannt schmeckt er. Möglicherweise war der Karamell schon etwas zu dunkel als du die Sahne zugegeben hast. Und, die Geschmäcker sind auch verschieden, jeder mag sein Karamell anders. Es ist noch kein Meister vom Karamell-Himmel geplumst, deshalb einfach nochmal probieren.
      Viele Grüße
      Claudia

  4. Hi,
    Habe die Creme gerade als Sauce zum Vanilleeis an Heiligabend gemacht. Scheiss die Wand an ist die gut. Ich weiß nicht, ob die Heiligabend noch sieht. Ich glaube, da muss ich am Donnerstag nochmal kochen.
    Vielen Dank für das tolle Rezept!
    Liebe Grüße und frohe Weihnachten,
    Ruth

    • La Pâticesse sagt

      Coucou Ruth,
      dein unmittelbar defiges Lob hat mich gerade schwer zum lachen gebracht.
      Mach da ruhig einen Eimer von, sie hält sich gut 😉 und meine Gäste bekommen immer noch ein Gläschen mit auf den Weg. Es hat noch keiner abgelehnt…
      Dir und deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest.
      Claudia

  5. Julia Schneider sagt

    Hallo!
    Da mein Mann im Moment total süchtig nach Salzkaramell ist (Schokolade mit Salzkaramell, Pralinen mit Salzkaramell….), hab ich nun gestern die Karamellcreme nach Deinem Rezept gekocht. Es ist auf Anhieb super gelungen! Ich war bisher nie ein Karamell- Fan, es war mir meist einfach zu süß, aber durch die Meersalz-Flöckchen bekommt die Crème den richtigen Pep und schmeckt total lecker cremig und buttrig. Zum Niederknien!!!!! Wirklich!
    Ich hab die Crème in kleine Gläschen abgefüllt und habe nun, nicht nur für meinen Mann 😉 , tolle Kleinigkeiten aus der Küche als Osterüberraschung!

    Vielen Dank für das tolle Rezept!!!!!

    Liebe Grüße, Julia

    • La Pâticesse sagt

      Hallo liebe Julia,
      herrlich, dass das Rezept dich zum Karamell-Fan gemacht hat. Karamell, egal welches Rezept, braucht immer mindestens eine Prise Salz! Ich kann dir jetzt schon versprechen, dass du bestimmt bald nachproduzierten musst 😉
      Danke für das schone Foto und frohe Ostern für euch.
      Claudia

  6. Judith sagt

    Ich habe mich an dieser Karamell Creme versucht und bin kläglich gescheitert. Die beiden Phasen haben sich im Nachhinein getrennt, ich weiß nicht ob ich nicht lang genug püriert habe oder die Temperatur doch nicht stimmte? Ich habe mich an die 108° gehalten 🙁
    Gibt es die Möglichkeit dass ganze im Nachhinein nochmal zu mischen?

    • La Pâticesse sagt

      Hallo Judith,
      das ist schade. Wegen der Temperatur kann ich nur empfehlen, das Thermometer mal grob zu checken und es in kochendes zu Wasser halten. Es sollten 100 °C erreicht werden. Manchmal erlebt man schöne Überraschungen.
      Ansonsten, erwärme die Reste einfach noch mal auf ca. 70 °C und versuche das Ganze mit dem Pürierstab noch mal kräftig aufzuemulgieren. Versprechen kann ich nichts, aber einen Versuch ist es wert.
      Viele Grüße
      Claudi

  7. Ich bin begeistert von Deiner Creme. Habe gerade in Straßburg eine Caramellcreme mit Salzbutter gegessen. Kannst Du mir sagen, wie der Pudding zubereitet wird? War nämlich traumhaft lecker. Viele Grüße Monika

    • La Pâticesse sagt

      Hallo Monika,
      vielen Dank ich freue mich, dass die Crème so gut ankommt. Mir ist jetzt noch nicht ganz klar, was du in Straßburg genau gegessen hast. War das eine Crème renversée au caramel mit etwas Fleur de sel? Oder ein ganz klassischer Pudding, wie in Deutschland der Vanillepudding? Falls es ein „Pudding“ war, dann ersetzt du einfach in deinem Vanillepudding-Rezept die Zuckermenge durch die doppelte Menge Crème de caramel au beurre salé. Dann gibt es einen sehr leckeren und schnellen bretonisch angehauchten „Karamell-Pudding“.
      Viele Grüße
      Claudia

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