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Grund- und Basisrezepte für die Pâtisserie.

Compote de pommes Apfelkompott für die Pâtisserie Rezept Äpfel

Compote de pommes
Apfelkompott für die Patisserie

Apfelkompott für die Patisserie, also zum Backen, braucht man dafür ein Rezept? Oh ja! Denn für eine perfekte Apfel-Füllung braucht es schon ein paar ganz kleine Tipps & Tricks, um ein wirkich gutes Compote de pommes zu erhalten. Was ist denn das Besondere an diesem Apfelkompott für die Patisserie? Das Besondere ist die etwas „trockenere“ Konsistenz. In den Patisserien wird das Kompott oft fertig gekauft und in Frankreich ist das auch kein Problem. Dort ist es in unterschiedlichen Konzentrationen zu haben, je nach Verwendungszweck. Wenn also im Rezept, einfach durch hier in Deutschland erhältliches Apfelkompott oder Apfelmus ersetzt wird, dann ist die Füllung von Apfeltaschen oder Tartes meist zu flüssig und geschmacklos. Was aber bestimmt nicht an unseren fantastischen Apfelsorten liegt, sondern schlicht an der Konsistenz und der „Trockenheit“ des Kompotts. Ich habe schon Sachen gelesen und gesehen um diesem Umstand Abhilfe zu verschaffen, die waren nicht schön. Manchmal ist ein Ei halt auch keine Lösung 😉 Die festere und trockenere Konsistenz, welche bei einer Füllung so wichtig ist, wird durch das Einkochen um mindestens …

Pâte à babas ou à savarins Rezept Sirup

Pâte à babas ou à savarins
Hefeteig für Babas oder Savarins

Dieses Grundrezept ist die Basis für einen der größten französischen Patisserie-Klassiker – der famose Baba au rhum. Dafür wird der Teig in Dariol- oder Savarin-Formen gebacken und mit einem aromatisiertem Sirup und Rhum getränkt und z.B. mit Früchten (meist kandierte Früchte oder Rosinen in Rhum getränkt), Sahne oder Crème pâtissier ausgarniert. Klassischerweise werden auch Rosinen zum Teig gegeben. Aber dem Ausgarnieren oder Tränken von Babas oder Savarins sind keine Grenzen gesetzt, es darf also experimentiert werden! Und ich habe experimentiert in den letzten Wochen (hicks), das werdet ihr im Blog noch merken die nächsten Wochen. Pâte à babas ou à savarins ist ein Hefeteig und hat leichte Ähnlichkeiten mit einem Brioche-Teig. Nur meist etwas weniger reichhaltig und etwas flüssiger. Wie flüssig der Teig sein kann, überrascht manchmal, aber dies soll so sein und ist auch ein wenig abhängig vom verwendeten Mehl und Rezept. Also nicht irritieren lassen und sofort Babas oder Savarins backen. Manchen Hobby-Bäcker irritiert auch der für deutsche Verhältnisse hohe Salzgehalt von 2 % in einem süßen Gebäck. Aber, wie meine treuen Leser …

Pâte de pistache Pistazienpaste Rezept Kenwood

Pâte de pistache
Pistazienpaste
(aromaschonend)

Die Pistazienpaste ist bestimmt eins der von mir am meisten hergestellten Grundrezepte zum Backen und Kochen. Was wären meine geliebten Pistazien-Windbeutel mit Himbeer-Herz oder Pistazien-Financiers oder Pomponettes ohne Pistazienpaste? Selbst herstellen ist ein Muss finde ich, was einerseits an meiner niemals endenden Liebe zu Pistazien liegt und andererseits daran, dass meist einfach ganz ganz schlimme Pistazienpasten verkauft werden und auch in der professionellen Patisserie verwendet werden. Meist findet man im Netz ein Rezept für Pistazienpaste von Pierre Hermé und dies wird auch gebührend häufig kopiert und zitiert. Aber um dieses Rezept soll es hier nicht gehen. Denn auch dort wird mit Mandeln und Bittermandelaroma nachgeholfen, wo vorher durch zu häufiges Erhitzen und Rösten Eigengeschmack und Aroma der Pistazien vernichtet wurde. Auch der empfindlichen grünen Farbe kommt dieser Prozess nicht gerade entgegen. Erst rösten, dann in 120°C heißen Sirup geben, beim Mahlen der Paste kommen auch ganz schnell noch 80°C zusammen und dann auch noch z.B. beim Backen die Pistazien erhitzen. Da muss man aber schon ein gaaanz stabiles Arömachen sein, um dies zu überstehen. Wer …

Pâte feuilletée Blätterteig inversée Rezept Palmiers

Pâte feuilletée inversée
Blätterteig inversée
Schritt für Schritt

Pâte feuilletée inversée oder Blätterteig inversée (vertauscht bzw. verkehrt herum), ist der absolute König unter den Blätterteigen und aus Rezepten für die französische Patisserie nicht wegzudenken. Zart knuspriger und feiner geht es nicht mehr. Danach kommt nichts mehr! Vor einigen Jahren habe ich in Paris gelernt, Blätterteig in all seinen Varianten herzustellen und habe seit dem keinen Fertigteig mehr gekauft. Bei einem Blick auf die Zutatenlisten schüttelt es mich ein wenig. Palmfett und wenn es ganz gut läuft, ist sogar ein Fitzelchen Butter drin. Leider zu wenig, als dass der Blätterteig auch nach Butter schmecken könnte. Es gibt zwei Arten Blätterteig herzustellen. Die Hau-Ruck Methoden lasse ich hier mal außen vor, da ihr Ergebnis nicht zu vergleichen wäre. Die klassische Methode, bei der der Teig/Détrempe die Butter einschließt und die Methode Inversée (manchmal auch französischer Blätterteig genannt), bei der die Butter (eine Beurre manié) den Teig/Détrempe einschließt. Die Butter liegt also beim Ausrollen außen. Da sich aber Butter alleine nur schwer ausrollen lassen würde, wird hier eine Beurre manié (Mehlbutter) hergestellt, um das Ausrollen zu …

Crème de caramel au beurre salé Rezept

Crème de caramel
au beurre salé

Crème de caramel au beurre salé ist so schnell und einfach herzustellen, dass es sich lohnt, es einmal selbst zu versuchen. Diese typisch bretonische Spezialität, kennt in Frankreich wirklich jeder. Crème de Salidou von La Maison d’Amorine, ist wohl neben Nutella, einer der bekanntesten Brotaufstriche pâte à tartiner in Frankreich und fast überall zu bekommen. Karamell mit Sahne und feiner Salzbutter aus Isigny, wird zu einer streichfähigen Creme gekocht. Sie schmeckt wunderbar aufs Brot oder Croissant. Aber auch als Füllung für Macarons, zum Aromatisieren von Milchkaffee, in cremiges Vanilleeis gerührt, als Backzutat oder Dessertsauce, es gibt unendliche Möglichkeiten. Psst, ich verrate es auch nicht weiter, wenn ihr sie einfach nur mit einem Löffel bewaffnet, direkt aus dem Glas in den Mund befördert. Denkt also daran, gleich ein wenig mehr von der crème de caramel au beurre salé zu kochen und macht Freunden, Familie und Arbeitskollegen eine kleine Freude, indem ihr ihnen crème de caramel au beurre salè als Geschenk, aus eurer Küche überreicht. Niemand wird euch und dieser Köstlichkeit widerstehen können. Die einzige kleine Hürde, …

Kandierte Orangen und Zitronen mit Schokolade überzogen.

Oranges et
citrons confites
Kandierte Orangen und Zitronen

Kandierte Orangen und Zitronen sind nicht nur in der Weihnachtszeit beliebt, sie können das ganze Jahr genascht werden oder in der süßen sowie salzigen Küche zum Würzen und Aromatisieren genommen werden. Frankreich ist der größte Hersteller von kandierten Früchten. In der Stadt Apt in der Provence, die auch la capitale mondiale des fruits confits (Welthauptstadt der kandierten Früchte) genannt wird, werden Tonnen von Früchten seit dem Hochmittelalter zu Süßigkeiten verarbeitet. Jede Frucht kann dort kandiert werden, es ist nur eine Frage der Zeit. Selbst ganze Melonen sind in Apt zu erhalten. Mit meinem Rezept, könnt ihr aber erst einmal etwas kleiner anfangen. Orangen und Zitronen kandieren ist ganz einfach, es braucht nur ein wenig Geduld. Um genau zu sein ca. 2 Tage. Es lohnt sich aber es einmal selbst zu versuchen. Besonders in der Vorweihnachtszeit. Meist bereite ich sie Mitte November zu, da ich die kandierten Orangen und Zitronen für mein Stollen-Rezept benötige. Auch auf Plätzchenteller sind sie ein schöner Hingucker. Besonders die in Viertel geschnittenen und in dunkle Schokolade getauchten Orangenscheiben kommen immer sehr …